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Traumata; Formbare Erinnerungen

// Kinesiologie

Erinnerungen erscheinen uns weitgehend stabil, doch das stimmt nicht: Ruft man sich ein Erlebnis ins Gedächtnis, wird es anschliessend erneut abgespeichert. Dieser Prozess nennt sich Rekonsolodierung. Wird die Erinnerung bei diesem Vorgang mit neuen, aktuellen Informationen vermischt, kann sie sich dadurch verändern.

Forscher um den Psychologen Richard Gray machten sich diese Erkenntnisse nun zu Nutze um eine neue Kurzzeit-Intervention für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung zu entwickeln. Dabei sollen sich die Teilnehmer das fragliche Ereignis – soweit es ihr Zustand zulässt – vor Augen rufen. Dann nehmen sie gedanklich davon Abstand, beispielweise indem sie sich selbst als Zuschauer in einem Kino sehen, in dem das Erlebte als Schwarz-Weiss Film auf der Leinwand läuft. Die ursprüngliche Erinnerung soll so mit einer weniger belastenden überschrieben werden.

Bereits drei Sitzungen mit er neuen Technik führten im Schnitt zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Zum Abschluss der Studie galten zwei Drittel der Patienten nach gängigen Diagnosekriterien als geheilt. Eine umfassendere und unabhängige Überprüfung der Methode steht allerdings noch aus.

Aus; Gehirn uns Geist, Nr. 04/2018

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